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Bilanz und Ausblick im Wernigeröder Pflege-und Adoptivelternverein

Wernigerode. Ein Rückblick auf die Arbeit des vergangenen Jahres und die Vorhaben für 2020 standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Pflege- und Adoptivelternvereins Wernigerode e. V. am 19. Februar. Vereinsvorsitzender Guido Harnau konnte auf vielfältige gemeinsame Veranstaltungen, Seminare und Ausflüge verweisen, die im zurückliegenden Jahr das Vereinsleben prägten.

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Zu den Höhepunkten zählten zweifellos einmal mehr die gemeinsamen Fahrten in den Familienpark Sottrum, auf den Erlebnisspielplatz Nachterstedt und in den Trampolinpark Bad Harzburg sowie die Weihnachtsfeier in Blankenburg – Veranstaltungen, bei denen die Eltern mit ihren eigenen und ihren Pflegekindern erlebnisreiche und entspannte Stunden verbrachten.

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Der Erfahrungsaustausch über die ganz alltäglichen Probleme stand im Mittelpunkt der regelmäßig stattfindenden Stammtische, bei denen erfahrene und neue Pflegeeltern Kontakt finden und sich nicht nur bei Problemen gegenseitige mit Rat und Tat zur Seite stehen.

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Um die öffentliche Wahrnehmung des Vereins zu erhöhen und neue Pflegeeltern zugewinnen, hat sich der Verein  beim Bürgerfrühstück und beim Tag der Vereine im Wernigeröder Bürgerpark präsentiert. Die überarbeitete Homepage, ein neues Logo und ein runderneuerter Werbeflyer sowie eine erhöhte Medienpräsenz sind weitere Schritte, um die Öffentlichkeit wieder mehr für die Problematik der fehlenden Pflegefamilien zu sensibilisieren. Auch Gespräche mit Landrat Martin Skiebe und ein besseres Aufeinander-Zugehen mit dem Jugendamt des Landkreises haben dazu beigetragen.

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In Abstimmung mit den Halberstädter und den Quedlinburger Pflegeelternvereinen wurden   thematische Weiterbildungen für die Pflegeeltern organisiert. So lud der Wernigeröder Verein zum Beispiel im September zu einem gut besuchten Seminar zum Thema autistische Verhaltensweisen von Pflegekindern ein, das auch für andere betroffene und interessierte Eltern sowie Erzieher und Lehrer offen war.

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Da gerade im Alltag von den Pflegefamilien oftmals schwierige Situationen zu meistern sind, können gezielte Fort- und Weiterbildungen sowie spezielle Seminare die Pflegeeltern bei der Bewältigung solcher Probleme unterstützen oder sie über veränderte rechtliche Rahmenbedingungen oder soziale Leistungen informieren. Deshalb haben sich der Vorstand und die Mitglieder des Vereins besonders über eine großzügige Spende der Peter Jensen Stiftung aus Hamburg gefreut. Damit können auch weiterhin Fortbildungen und gemeinsame Veranstaltungen organisiert und abgesichert werden. werden.

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So sind für das laufende Jahr u. a. ein Deeskalationstraining für Eltern oder auch Seminare zu Auswirkungen des fetalen Alkoholsyndroms oder zur Selbstverteidigung/Selbststärkung für Kinder im Gespräch. Und natürlich werden auch die gemeinsamen Ausflüge und der Erfahrungsaustausch bei den Stammtischen fortgeführt. Interessenten sind dabei jederzeit willkommen.

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Die konkreten Angebote und Termine sowie weitere Informationen über die Arbeit des Vereins sind auf der neuen Homepage unter www.pflege-und-adoptivelternverein.de zu finden.

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Ingelore Kamann